Lernen durch Boxen

Ein neuer Blog, ein neues Thema: Lernen durch Boxen

Ein neues Web-Projekt ist gerade gestartet: ich habe meine Webseite völlig neu aufgebaut!
Das Neue daran: Es existiert jetzt ein “Blog”, auf dem ich regelmäßig meine Erfahrungen und Betrachtungen in die Welt streuen kann. „Lernen durch Boxen“ soll das erste Thema sein.

Mit dem Boxen fing alles an

Heute will ich anfangen, und das erste Thema soll der Boxsport sein, denn mit diesem Kampfsport, dem ich über vierzig Jahre treu geblieben war, begann auch mein Einstieg als Autor von Sachbüchern. So forderte ich vor mehr als zehn Jahren schon: “Politiker in den Ring!”

Als ich vor nunmehr über einem halben Jahrhundert das erste Mal die Trainingshalle betrat, hatte ich gemischte Gefühle…

Boxen, das ist doch primitiv?

Es war so um das Jahr 1968 herum, als man mehr auf “Love, Peace and Harmony” abfuhr und meinte, alle Konflikte mit Liebe und Verständnis lösen zu können. Zur Not mit einem Joint, der das Leben rosa färbte.

Boxen galt als primitiver Sport für ziemlich Verblödete, die sich einfach legal mal etwas “auf die Omme” geben wollten. Etwas für Schläger und Dumpfbacken, die die Zeichen der Zeit nicht erkannt hatten, denn Boxen entsprach ganz und gar nicht dem damaligen Zeitgeist, der “Gewalt” in jeder Form ablehnte.

Man trug als junger Mann lange Haare und versuchte, trotz dieser etwas weiblichen Note “cool” zu wirken. Vermutlich waren das damals schon die ersten Vorboten des Genderismus.

Ansonsten war Party angesagt! Der damalige Wirtschaftsaufschwung machte es der Nachkriegsgeneration möglich, ein angenehmes Leben zu führen, und mit Unterstützung von Alkohol, Drogen und Tabak entwickelte sich ein Teil der Jugend zu völlig unterforderten Weicheiern, denen passiver Konsum wichtiger war als irgendwelche Herausforderungen für Körper und Geist.

Aber das interessierte mich nicht. Ich war nie ein Mitläufer und ging meine eigenen Wege.

Eins hatten wir damals noch in der Schule gelernt – und ich habe es bis heute behalten: Alles sollte kritisch hinterfragt und am besten durch eigene Erfahrung überprüft werden! Ist das heute auch noch ein Lehr- und Lernziel?

So ging ich mit meinem Sportbeutel und ein paar Freunden los, um mir selbst ein Bild von diesem „brutalen Sport“ zu machen.

Wer hätte gedacht, dass diese Begegnung mit dem Boxsport sich auf vier Jahrzehnte ausdehnen würde? Warum hat mich das Boxen nicht wieder losgelassen?

Was hat mich dieser Sport gelehrt?

Ab dem nächsten Blog werde ich versuchen, diese Frage zu beantworten. Bleibt dran!

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht unter BOXEN. Lesezeichen für Permalink hinzufügen.