Wintercamping in Italien

Campingwinter in Italien

Schon die Fahrt von Lübeck nach Süditalien über 2400 Km mit unserem Wohnwagengespann hielt einige Überraschungen für meine Frau Annette und mich parat.

Zum zweiten Mal Wintercamping in Italien

Nach den schönen Erlebnissen im Vorjahr wollten wir auch den Winter 2021/22 mit unserem Wohnwagen für sieben Monate in Gallipoli (Apulien) verbringen, wo wir einige herzliche Kontakte geschlossen hatten.

Wir waren im Vorjahr wegen der „Pandemie“ geflüchtet – ich hatte bereits in meinem Buch „Arrivederci Corona“ davon berichtet.

Der Winter ist hier wesentlich angenehmer als im kalten Norden. Und unser Labrador Max ist ohnehin ein halber Italiener und fühlt sich hier sehr wohl.

Aber es sollte Vieles anders kommen als erwartet! Ein paar Freundschaften zerbrachen, andere festigten sich dadurch.

Die gesellschaftliche Spaltung durch die „Pandemie“ machte auch hier keinen Halt und beeinflusste das ansonsten eher zwanglose Leben auf dem Campingplatz und zwang uns schließlich sogar zur vorzeitigen Abreise aus Gallipoli! Das war nicht so einfach…

Aber es gibt immer Alternativen!

Wir landeten schließlich in Nicotera (Kalabrien), wo wir von alten Bekannten mit offenen Armen empfangen wurden und den Rest des Winters verbrachten, so wie wir es uns vorgestellt hatten.

Es war eine aufregende und schöne Zeit, die in diesem Buch niedergeschrieben ist. Eine Anregung für angehende Camper, Tierliebhaber und Menschen, die Italien lieben.

Das Buch ist auch ein Dokument der gegenwärtigen Krise, die unser Leben verändert hat. Und auch der Charakter mancher Menschen hat gelitten: Die Politik hat anscheinend Spaltern, Blockwarten und feigen Denunzianten neue Energie verliehen.

Das Buch ist ein dringender Aufruf, nicht alles zu akzeptieren, was die Mächtigen dieser Welt mit uns planen!

Frieden, Freiheit und die Wahrung der Menschenrechte stehen auf dem Spiel. Wir sollten uns gut überlegen, wie viel uns diese Werte bedeuten, denn es liegt an uns, wie die Zukunft aussehen wird.